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Dankschreiben aus Kenia

Dienstag, 4. November 2008

Bischof Okumu dankt in einem Brief der Jubilategemeinde und allen Spendern für die Unterstützung der Hilfsorganisation Kerudo:

An die Pfarrer und Kirchengemeinderäte
der Jubilategemeinde
Reutlingen Orschel-Hagen

Lieber Kirchengemeinderat der Jubilategemeinde,

christliche Grüße Ihnen allen im Namen unseres bald kommenden Königs und Herrn Jesus Christus.

Wir dienen wirklich einem wunderbaren und Ehrfurcht gebietenden Gott, der wahrlich unsere Nöte versteht und unsere Sehnsucht kennt.

Seit meinem letzten Besuch in Ihrer Gemeinde vor zwei Jahren habe ich viele Beispiele der Partnerschaft zwischen KERUDO und der Jubilategemeinde gesehen. Ihre Kirche ist in dieser Zeit tatsächlich zu unserem größten Gebetspartner und Unterstützer geworden und zu einem Freund der Menschen Kenias. Es ist mein Gebet und Wunsch, dass KERUDO weiterhin ein guter Verwalter (der Spendengelder) bleiben wird und dass wir uns immer daran erinnern, dass die Mittel, die wir zur Verfügung haben, nicht unsere eigenen sind. Wir behandeln jeden Cent, der durch unsere Hände geht, wie eine heilige treuhänderische Gabe Gottes, die durch die Jubilate-Gemeindeglieder den Armen Kenias zugute kommt. Ich darf Ihnen versichern, dass wir immer unser Bestes tun, um die Mittel getreu ihrem Verwendungszweck einzusetzen und sie so zu verwenden, dass sie den Armen von größtem Nutzen sind. In KERUDO fühlen meine Mitarbeiter und ich uns verpflichtet, speziell den bedürftigsten Menschen Kenias in den städtischen Elendsvierteln sowie in den abgelegenen ländlichen Gegenden zu dienen, um ihre Leiden zu lindern und so die Veränderung ihrer Lebensbedingungen zu fördern.

Möge der Herr uns weiterhin zusammenschließen, möge Er weiterhin Ihre finanziellen Bedürfnisse befriedigen, möge Er Ihnen weiterhin Gesundheit schenken und möge er Ihre Herzen begeistern, während Sie täglich mit Feuereifer im Weinberg des Herrn tätig sind. Wahrlich, wir sind Partner im Feld des Herrn – 1. Korinther 3, 9: „Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.“

Im Namen des Gekreuzigten
Bischof Yusuf Gowi Okumu
Geschäftsführer – KERUDO

kerudo-letter-081006

Der englischsprachige ausführliche Jahresbericht kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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Europäischer Kulturpreis für Brot für die Welt

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Brot für die Welt mit Europäischem Kulturpreis ausgezeichnet –
Wolfgang Huber: „Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein“

Die Auszeichnung der Aktion „Brot für die Welt“ mit dem Europäischen Kulturpreis komme zur rechten Zeit, so der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, in seiner Laudatio bei der Preisverleihung in Stuttgart. Das sei ein gutes Zeichen, „auch deshalb, weil wir gerade in diesen Tagen spüren, dass pure Eigensucht kein zukunftsfähiges Lebensmodell ist.“ Der Ratsvorsitzende hob hervor, dass die evangelische Aktion fest in den Kirchengemeinden verankert sei. Durch „Brot für die Welt“ sei es gelungen, die Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit in einer breiten Öffentlichkeit zu thematisieren. Er kenne den Einwand, alles, was man da tun könne, gleiche doch dem Tropfen auf den heißen Stein, sagte Wolfgang Huber. Aber dieser Einwand „bleibt mir im Halse stecken, wenn ich Menschen in einem sudanesischen Flüchtlingslager sehe, denen durch neue Brunnen Zugang zu sauberem Wasser gewährt wird, wenn ich in Äthiopien jungen Leuten begegne, die auf einen Beruf vorbereitet werden, oder wen
n ich in Südafrika erlebe, wie die Treatment Action Campaign die Behandlung von Aids-Kranken mit antiretroviralen Medikamenten durchsetzt.“

http://www.ekd.de/presse/pm273_2008_rv_laudatio_bfdw.html
http://www.ekd.de/vortraege/081024_huber_bfdw_stuttgart.html
http://www.brot-fuer-die-welt.de

Quelle: EKD-Newsletter

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Mobile Klinik im Einsatz

Samstag, 18. Oktober 2008

Mit den Opfern und Spenden, die kürzlich an Kerudo überwiesen wurden, organisierte Bischof Okumu am 9. und 10. Oktober einen Einsatz der mobilen Klinik in Lambwe. Kinder und Erwachsene wurden untersucht und behandelt. Auch mit dringend benötigten Nahrungsmitteln wurden sie versorgt.

Hier ein paar Bilder, die während des Hilfseinsatzes entstanden:

Bischof Okumu schreibt:

„Am ersten Tag wurden die Schüler der Christlichen Gehörlosenschule von Lambwe versorgt, die Lehrer, die Betreuer im Internat und die Angestellten, insgesamt etwa 150 Personen.
Am zweiten Tag wurden die Menschen versorgt, die um die Schule herum wohnen, einschließlich Schüler und Lehrer der Grundschule, insgesamt ca. 350 Personen.
Unter anderem wurden folgende Krankheiten behandelt: Malaria, Typhus, Schistosomiasis (früher als Bilharziose bezeichnet), Dysenterie (Ruhr, Amöbenruhr), Cholera, Infektionen der Augen und Ohren sowie Sexuell übertragbare Erkrankungen.“

Voraussichtlich wird noch in diesem Monat eine weitere Überweisung nach Kenia erfolgen, mit diesen Geldern soll ein weiterer Einsatz durchgeführt werden.

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