Posted tagged ‘Tod’

Begleitung von Trauernden

Sonntag, 23. November 2008

… im Internet

img_3937_327642Plötzlich ist es still geworden – der Tod eines Menschen reißt immer eine Lücke in das gewohnte Leben und nichts scheint mehr, wie es war. In solchen Zeiten ist es wichtig, Menschen zur Seite zu haben, die trösten, halten, helfen, dies gilt besonders im ,dunklen‘ Monat November, in dem Vergänglichkeit und das Gedenken an Verstorbene im Mittelpunkt stehen. http://www.trauernetz.de – ein Angebot der Landeskirchen Bayern, Hannover und Rheinland und der VELKD – lädt mit Gedichten, Musik und Bildern zur Meditation ein und macht Mut, Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern auszusprechen. Auch wer persönlichen Kontakt sucht, ist bei Trauernetz gut aufgehoben: Über eine bundesweite Adressdatenbank lassen sich Trauergruppen in der Region finden oder man folgt dem Link zur Chatseelsorge, einem Angebot, das die Landeskirchen Hannover und Rheinland nun schon seit fünf Jahren machen: über Chat besteht die Möglichkeit, online mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer ein Seelsorgegespräch zu führen.

http://www.trauernetz.de/
http://www.chatseelsorge.de/

(Quelle: EKD-Newsletter)

… in Reutlingen

Trauerbegleitung und Trauergruppen werden angeboten vom Haus der Familie, der BruderhausDiakonie und vom Ambulanten Hospizdienst Reutlingen (u.a. mit einem Trauercafé in der Citykirche).

In der Jubilategemeinde hat sich im vergangenen Halbjahr wieder eine Gruppe Trauernder getroffen. In einem vertraulichen Rahmen hat sie sich über die Trauer ausgetauscht mit Fragen wie: Kann ich Feste feiern ohne sie/ihn? Wie kann ich all das bewältigen, was er oder sie doch sonst immer getan hat? Auch jetzt wird wieder eine Trauergruppe angeboten. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Pfarrerin Denneler oder Pfarrer Zwißler im Pfarramt Ost. Das erste Treffen wird am kommenden Freitag, 28. November, um 15:30 Uhr im im Wohnzimmer des Gemeindehauses stattfinden.

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itzt wird dein letzter gang getan!

Dienstag, 18. November 2008

er fragt nit lang, ob g’sund, ob krank,
ob jung und feyn, wie blut die wang,
ob welk die lenden, siech und alt,
er kennt kein aufschub und kein halt,
weiß nit von arm und nit von reich,
zerschellt sie all uf einen streych

TotentanzImpressionen

Hie hilft nit zögern und widerstreben,
du stahst am end mit deinem leben.

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Totentanz

Dienstag, 4. November 2008

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Mittelalterliches Theaterstück in der Jubilatekirche
am Sonntag, 16. November, um 19 Uhr

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Dieses wahrhaft ernstliche Spiel in mittelalterlichen Kostümen und dramatisch-getragener Atmosphäre gibt einen eindrucksvollen Einblick in mittelalterliche Denk- und Empfindungsstrukturen. Doch auch wir modernen Menschen können uns in den Reaktionen der Figuren auf den Tod durchaus wiederfinden. In einer Zeit, wo der Tod immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt und sogar verdrängt wird, vermittelt dieser Totentanz eindringlich und hautnah die Gegenwärtigkeit des Todes. Alles Leben hat eben erst seinen echten Sinn, wenn auch der Tod mit einbezogen wird, der Tod als Gericht, der Tod als Pforte, der Tod als Erlösung.
Die ersten Totentänze entstanden im Mittelalter als Reaktion auf den schwarzen Tod, die Pest, die als Strafe Gottes empfunden wurde. Der Tod wurde als Knochenmann dargestellt, der die Menschen aus dem Leben reißt.

Das Mysterienspiel „Totentanz“, das der Stuttgarter Spielkreis aufführt, ist eine Neuschöpfung des Dichters Johannes Alois Lippl (ca. 1920). Die Musik schuf Hubert Haas unter Verwendung solch alter Weisen.

Nähere Informationen und Bilder finden sich auf der Seite Laienspiel des Stuttgarter Spielkreises.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Edit: Totentanz-Impressionen

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